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Motion: Ersatzneubau fördern

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Der Verein Greenbuilding und Alexandra Perina-Werz, CVP-Grossrätin, wollen den Ersatzneubau im Kanton Bern fördern. Ökologisch und ökonomisch durchdachte Ersatzneubauten bilden einen wichtigen Bestandteil für den nachhaltigen Gebäudepark Schweiz. Ersatzneubauten sind auch aus raumplanerischer Sicht sinnvoll, da sie zur inneren Verdichtung von Siedlungen beitragen. Perina-Werz wird dazu im Grossen Rat eine Motion einreichen.

Motionstext als PDF

Bei energetischen Sanierungen von Bauten bestehen steuerliche Abzugsmöglichkeiten für Unterhaltsinvestitionen sowie für Investitionen, die zur rationellen Energieverwendung oder zur Nutzung erneuerbarer Energien beitragen. Diese Abzugsmöglichkeiten fallen bei Ersatzneubauten dahin, da sich die Investitionen aus steuerrechtlicher Sicht nicht mehr um Unterhalts-, sondern um „Herstellungskosten“ und somit um nichtabzugsfähige Anlagekosten handeln. Hier soll angesetzt werden.

Der Regierungsrat wird aufgefordert, gesetzliche Grundlagen zu schaffen, damit die steuerliche Abzugsfähigkeit von energetisch begründeten Ersatzneubauten mit derjenigen von energiesparenden Sanierungen an bestehenden Gebäuden gleichgestellt wird.
Durch einen besseren energetischen Standard der Ersatzneubauten lassen sich die höheren Aufwendungen an grauer Energie bei Abbruch, Erstellung und Bau nach 15 – 20 Jahren amortisieren. Wenn die innere Verdichtung, wie im neuen Raumplanungsgesetz gefordert, realisiert werden soll, müssen Ersatzneubauten gefördert werden.

Bei Rückfragen
Alexandra Perina-Werz, Grossrätin, 078 659 29 89
Peter Burkhardt, Verein Greenbuilding Schweiz, 031 356 57 70

Kategorie: Grosser Rat, Wirtschaft | Kommentar schreiben

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